Fünfter B.O.P. in Bramsche - Großer Erfolg mit Schülern, Unternehmen und Eltern

Schüler bei der Arbeitsprobe

Bramsche. Mehr als 700 Schüler aus Wallenhorst und Bramsche haben intensiv die Gelegenheit genutzt, sich einen Tag lang über eine Vielzahl von Ausbildungsberufen und Karrierechancen zu informieren. 44 regionale Betriebe und Bildungseinrichtungen stellten sich ihnen vor.

Der sogenannte Berufsorientierungsparcours (BOP) fand in der Hauptschule und Realschule an der Heinrichstraße in Bramsche statt. Unternehmen aus einer Vielzahl von Branchen hatten ihre Stände aufgebaut. Dort konnten die Schüler bei einer Vielzahl von Arbeitsproben ihr Talent testen und erste Kontakte knüpfen.

Ein Kurzviedo bietet einen umfangreichen Überblick über das vielfältige Angebot beim fünften Berufsorientierungsparcours.

Die Organisatoren der Veranstaltung – die Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit, örtliche Schulen, Firmen und Verwaltungen – zeigten sich anschließend dann auch zufrieden. „Das Interesse am BOP von Unternehmen ist weiterhin groß“, so der Bramscher Wirtschaftsförderer Klaus Sandhaus: „Wenn wir wollten, könnten wir noch wachsen. Aber es gilt, den lokalen Charakter zu bewahren.“ Und für den sorgen vor allem heimische Betriebe aus Bramsche und der näheren Umgebung sowie die Schüler aus dem Stadtgebiet und der Nachbargemeinde Wallenhorst. Dies solle, so Sandhaus, auch das Erfolgsrezept für die kommenden Jahre sein.

Den Auftakt zum Berufsorientierungsparcours 2017 bildete eine 120-minütige Abendveranstaltung, die sich gleichermaßen an Eltern und Jugendliche richtete. „Nach dem großen Erfolg des Eltern-BOP im letzten Jahr erhalten Sie wieder die Gelegenheit, im Vorfeld den Parcours in Ruhe anzuschauen. Über 40 Firmen stehen Ihnen heute schon Rede und Antwort“, begrüßte Brigitte Cesar-Rothfeld die Besucher. Ferner bestätigte sie die Eltern in ihrer unterstützenden Funktion für die Jugendlichen. „Sie sind die zentralen Berater der Kinder bei der Berufswahl, weil Sie die Stärken und Interessen ihrer Kinder am besten kennen.“

„Das war eine entspannte Atmosphäre mit vielen guten Gesprächen“, lobte Unternehmer Thomas Feik. Die Stände der Firmen waren da bereits errichtet und luden Interessierte ein. Die Resonanz war groß. Unterhaltsame Hintergrundmusik und die Chance für die Schüler, von einem Profi kostenlos Bewerbungsfotos schießen zu lassen, rundeten den sogenannten Eltern-BOP ab. „Wir haben über viele Jahre nach einem Format gesucht, die Eltern einzubinden. Jetzt passt es“, lobte Jan Rathjen vom Bramscher Stadtmarketing in seiner Bilanz: „Mit diesem Konzept sind wir auf einem guten Weg.“

„Nach dem großen Erfolg des Eltern-BOP im letzten Jahr erhalten Sie wieder die Gelegenheit, im Vorfeld den Parcours in Ruhe anzuschauen. Über 40 Firmen stehen Ihnen heute schon Rede und Antwort“, begrüßte Brigitte Cesar-Rothfeld die Besucher. Ferner bestätigte sie die Eltern in ihrer unterstützenden Funktion für die Jugendlichen. „Sie sind die zentralen Berater der Kinder bei den Berufswahl, weil Sie die Stärken und Interessen ihrer Kinder am besten kennen.“

Bürgermeister Heiner Pahlmann richtete in seinem Grußwort einen Dank an die „Organisatoren, die sich viele Gedanken um Verbesserungen gemacht haben“. Auch stellte er erfreut fest: „So viel Mühe haben sich früher die Betriebe nicht gegeben, um auf Jugendliche zuzugehen“.

Am Tag darauf bekamen dann alle Jugendlichen noch einmal die Gelegenheit, über mehrere Stunden den Parcours mit seinen Ständen unter die Lupe zu nehmen und auszuprobieren. Klassische Lehr- und Ausbildungsberufe wurden ihnen ebenso vorgestellt wie Möglichkeiten eines Dualen Studiums erläutert. Haupt- und Realschüler waren hier ebenso unterwegs wie Gymnasiasten. Mit einem niedrigschwelligen Angebot habe man einen echten Anziehungspunkt geschaffen, bilanzierte die Leiterin der Realschule, Barbara Otte-Becker, später.

Text/Foto: NOZ/Stadt Bramsche

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